La Palma Kanaren

La Palma ist eine der beliebtesten Inseln inmitten der Kanaren

Die nördlichste Insel der Kanaren ist ein Paradies für Wanderfans, Naturliebhaber und Sonnenanbeter. La Palma ist mit Abstand das grünste Eiland der Inselgruppe, mehr als ein Drittel der gesamten Fläche ist bewaldet. Rund um La Palma herum kann man wunderbar segeln, und das Beste daran ist, dass man dabei selten allein ist: zahlreiche Delphine und Wale begleiten die Boote, sobald sie sich nah genug von der Küste entfernt haben. Solch ein Spektakel bekommt man nicht überall auf der Welt zu sehen, man geht daher davon aus, dass La Palma eines der intaktesten Ökosysteme unter den Urlaubszielen hat, was die Tiere natürlich magisch anzieht.

Wer gerne wandert, für den ist La Palma Kanaren ein wahres Paradies. Bei Wanderungen durch die zerklüftete Vulkanlandschaft und den riesigen Einschlagskrater auf der Insel begegnet man zahlreichen wilden Tieren und findet Kräuter, die sonst nur noch in Plantagen und auf dem Küchenfensterbrett gedeihen.
Der Roque de los Muchachos lockt den Wanderer obendrein mit einer beeindruckenden Sternwarte, die Wissenschaftler hier aufgrund der Luftreinheit errichteten. Auf dem Weg zum Gipfel passiert man zahlreiche Bananenplantagen, Weingüter und Avocadofarmen. So verlockend es jedoch auch ist, die Felder sind privat und mit Langfingern machen die spanischen Behörden kurzen Prozess, vor allem, wenn es sich um Touristen handelt. Die Einheimischen auf La Palma Kanaren sind jedoch überaus gastfreundlich, man wird sympathischen Fremden also auf jeden Fall die eine oder andere Frucht anbieten, besonders, wenn Kinder dabei sind.



La Palma Kanaren ein wahres Paradies

Auch für Taucher ist La Palma ein beliebtes Reiseziel. Die dortige Unterwasserwelt unterscheidet sich von anderen Tauchgebieten darin, dass sie auch etwas Unheimliches, Faszinierendes an sich hat. Trotzdem, oder gerade deshalb, ist die Insel kein Ziel für den typischen Tauchtourismus. Man hat hier also auch unter Wasser seine Ruhe. Durch die starken vulkanischen Aktivitäten auf La Palma ist der Meeresboden sehr zerklüftet und steinig. Es gibt zahlreiche Höhlen und Schluchten mit bis zu 30 Metern Tiefe zu bestaunen. Wer auf solch eine Exkursion gehen möchte, sollte jedoch keinesfalls alleine losziehen und gegebenenfalls einen erfahrenen, ortkundigen Taucher anheuern. Der wagemutige Besucher wird bei seinem Tauchgang mit dem Anblick der berühmten schwarzen Korallen und der Gesellschaft jeder Menge subtropischer Fische belohnt. Trompetenfische, Schmetterlingsrochen und Schwärme von Thunfischen sind vor La Palma keine Seltenheit.

Badeurlaub auf La Palma, im Meer der Kanaren

Selbstverständlich kann man auf La Palma auch baden gehen. Es gibt neben dem La Playa Negra jedoch nur wenige der schwarzen Strände, die bei Kanarenurlaubern so beliebt sind. In den großen Urlaubszentren findet man auf jeden Fall saubere und überwachte Badestrände, wer möchte, kann sich aber auch in eine der vielen kleinen Buchten zurückziehen, in denen man meistens absolut ungestört ist. Das kristallklare Wasser vor La Palma hält, was es verspricht. Die Wasserqualität ist kaum zu übertreffen, manche der Strände wurden daher sogar schon mit der Blauen Fahne der Europäischen Union ausgezeichnet. Allerdings sind die Strömungen des Atlantiks je nach Witterung manchmal überaus stark, so dass man sich auch als guter Schwimmer nicht zu weit ins offene Meer hinauswagen sollte. Im Norden der Insel befinden sich einige Naturschwimmbecken, in denen man gefahrlos im Meerwasser baden kann. In der Nähe des Ortes Puerto Naos gibt es zudem einen beliebten FKK-Strand, den Playa de las Monja. Augrund des vielen Gerölls und der schwarzen Vulkanasche sind Badeschuhe jedoch angebracht.

Interessante Fakten rund um La Palma im Überblick:

  • Fläche: 706 km²
  • Bevölkerung: 86.528 (2008)
  • Provinz: Provinz Santa Cruz de Tenerife